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Lichtfarbe und Farbwiedergabe

Die Bewertung von Lichtfarbe und Farbwiedergabe

Kennen Sie das auch? – Sie betreten einen Raum und fühlen sich sofort wohl, oder auch nicht – Es kann am Licht liegen!

Wie kann das denn sein?

Kunstlicht gibt es in sehr unterschiedlichen Lichtfarben und Qualitäten. Die Lichtfarbe wird in K (Kelvin) angegeben. Das weiße Tageslicht in unseren Breiten hat ca. 6500K. Das menschliche Auge ist optimal an das Tageslicht angepasst. Bei Tageslicht hat der Mensch die maximale Sehkraft und dadurch die beste Detailauflösung.
Zum Arbeiten im technischen Bereich sind deshalb die Farbtemperaturen von 4000 – 6500K (neuerdings bis 8000K) ideal. Wenn es bei der Beleuchtung mehr um Wohlbefinden, Behaglichkeit und Gemütlichkeit geht, sind die wärmeren Lichfarben von 2500 – 3200K zu bevorzugen.

Die Lichtfarbe hat nicht nur deutliche Auswirkungen auf das Sehvermögen sondern auch auf die Stimmungslage! – Vereinfacht ausgedrückt:

Warmweiss hat einen höheren Rotanteil. Das beruhigt und bringt den Körper in eine gemütliche Entspannungslage! Das ist abends zu Hause, im Restaurant  oder im Schlafzimmer durchaus erwünscht.
Neutralweiss und Tageslichtweiss mit höheren Blauanteilen entsprechen am besten den Tagesbedürfnissen. Der Mensch bleibt hellwach und kann sich gut konzentrieren.

Lichtfarben und Anwendungsbereiche

Farbwiedergabe – Die Lichtfarbe ist erst die halbe Wahrheit.

Neben der Lichtfarbe ist auch der Farbwiedergabe-Index (Ra bzw. CRI) eine wichtige Kenngröße bei künstlichen Lichtquellen. Hier wird mittels eines Testverfahrens mit 8 definierten Testfarben die Farbwiedergabe-Genauigkeit in % angegeben im Vergleich zu einer Glühlampe bzw. zu Tageslicht.

Haben Sie schon mal Kleidung gekauft, die im Laden ganz anders aussah als bei Tageslicht? – Genau diesen Effekt meine ich. – Er kommt auch täglich in den Betrieben vor – und keiner merkt etwas! – Sie sind höchstens verwundert, wenn trotz bester optischer Qualitätskontrolle Reklamationen vorkommen.

Tageslicht hat 100% Farbwiedergabe (CRI 100) – Kunstlicht nicht!
Je kleiner der CRI Wert, umso größer die Farbabweichungen.

Für den Industrieeinsatz reicht CRI 70 meistens aus, bei farbkritischen Beleuchtungen  wie Druckereien oder bei hochwertigen Bekleidungsläden sollte auf einen CRI von mehr als 90 geachtet werden.

Wie können Sie sich helfen?

Achten Sie auf Leuchtmittel mit gutem Farbwert-Index. Der Farbwertindex steht meistens auf der Verpackung oder im Verkaufsprospekt der entsprechenden Leuchtmittel. Bei Leuchtstoffröhren können Sie das beispielsweise leicht anhand der 3-stelligen Bezeichnungen erkennen. Die erste Ziffer steht für den Farbwiedergabeindex
(z.B. 8 = mind. 80%) – die nächsten 2 Ziffern geben die Farbtemperatur an (z.B. 30 = 3000K)

Typische Beispiele:
765 : Index (mind. 70%) – Farbtemperatur 6500 K – tageslicht
840 : Index (mind. 80%) – Farbtemperatur 4000 K – coolwhite
950 : Index (mind. 90%) – Farbtemperatur 5000 K – neutralweiss
630 : Index (mind. 60%) – Farbtemperatur 3000 K – warmweiss

Manche Hersteller haben auch abweichende eigene Bezeichnungen.

>>>Hier finden Sie ein Formblatt, damit keine Angaben vergessen werden.<<<

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